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Jährlich findet ein Schüleraustausch mit finnischen Schülerinnen und Schülern statt.

Hier ein paar Tagesberichte:


Donnerstag, 05.10.2017

Nachdem wir alle (mehr oder weniger) ausgeschlafen unsere erste Unterrichtsstunde (natürlich auf finnisch) hatten, bekamen wir eine Führung durch die Schule ,,Olarin koulu ja lukio''. Diese Schule hat uns allen aufgrund ihrer guten Ausstattung sehr gut gefallen.

Während der Führung erfuhren wir eine Menge über das finnische Schulsystem. Anders als bei uns besteht dort ein Schuljahr aus fünf Abschnitten, sogenannten Perioden. In jeder Periode bekommen die Schüler einen anderen Stundenplan, den sie sich überwiegend selbst zusammenstellen können. Dadurch haben sie immer nur sehr wenige Fächer (4-5) gleichzeitig, dafür aber sehr intensiv. Am Ende einer Periode gibt es die sogenannte ,,Bewertungswoche'', in der Prüfungen geschrieben werden.

Eine Sache, die mir persönlich sehr gut gefällt, ist, dass es kostenloses Schulessen gibt. Dies ist in ganz Finnland so.

Weiterhin lernten wir etwas über die Geschichte Finnlands. Da Finnland ab dem 12. Jahrhundert ein Teil Schwedens war, ist die zweite offizielle Amtssprache (neben Finnisch) Schwedisch. Im Jahr 1809 wurde Finnland an Russland abgetreten. Seit 1917, also seit genau 100 Jahren ist Finnland unabhängig.

Wir merkten alle schnell, dass Finnisch eine sehr seltsame, aber interessante Sprache ist. Für uns ist sie ziemlich schwierig, da sie in keinster Weise mit den germanischen (Englisch, Deutsch, Niederländisch...) und romanischen (Französisch, Spanisch, Italienisch...) Sprachen verwandt ist. Allerdings weist sie sehr viele Ähnlichkeiten mit der ungarischen Sprache auf. Der finnische Deutschlehrer sagte zu uns: ,,Wenn ich Ungarisch höre, klingt das wie Finnisch, mit der Ausnahme, dass ich nichts verstehe“

Übrigens: Auf Finnisch heißt Finnland ,,Suomi“.

Text von Emily Wiggert


Tagesbericht Donnerstag, 5. Oktober 2017

Wir haben uns um 10.30 Uhr mit unseren finnischen Austauschschülern vor dem  Kunstmesium "Kiasma" getroffen. Dort hatten wir eine interessante Führung auf Englisch, die uns die Kunst ein bisschen näher gebracht hat. 

Finnland 2017 2a

Das zeitgenössische Museum mit der aktuellen Ausstellung, welche die Thmen Internet und digitale Medien aufgreift, hat uns sehr gut gefallen. Viele Kunstobjekte wurden erst durch die Erläuterung unseres Guides zu Erinnerungen, die uns so schnell nicht aus dem Kopf gehen werden.

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  Danach trennten sich unsere Wege und ein paar von uns sind in ein paar von uns sind in Begleitung unserer Finnen zu einer Kirch gefahren, die in einen Felsen geschlagen ist. Nachdem wir diese beeindruckende Kulisse auf uns haben

 

 

Finnland 2017 4awirken lassen, ging es für uns weiter zu den beeindruckenden "Sibelius Monument",das zu Ehren eines finnischen Komponisten Namens Jean Sibilius erricht wurde.

 

 

 

 

 

Finnland 2017 3a

Später ging es dann für einige von uns weiter in das Naturkundemuseum von Helsinki und abschließend einen Kaffee trinken.

Den Abend verbrauchten wir jeder bei unserer Gastfamilie und wir filen müde, glücklich und mit vielen neuen Eindrücken ins Bett.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


DER LETZTE TAG

Der letzte Tag in Finnlad war im Gegensatz zu den anderen Tagen nicht so aufregend. Am Morgen ist jeder Schüler mit seinem Austauschpartner in die Schule zum Unterricht in der

ersten Stunde gegangen. Einige hatten allerdings das Glück und konnten etwas länger schlafen, da deren Partner in der ersten Stunde keinen Unterricht hatten. Nach Ende der erste Stunden haben wir uns dann alle bei den Parkplätzen an der Schule getroffen, wo wir dann alle Koffer in Autos verstaut haben. Der Abschied ging ziemlich schnell bei einigen und anderen viel es sehr schwer, „goodbye“ zu sagen für immer oder nur für eine gewisse Zeit.

Nach und nach kamen alle am Flughafen an und die Lehrer kamen, wie man es kennt, nicht ganz pünktlich. Die Tickets holen und das Einschecken ging ziemlich schnell. Und dann war unsere letzte Stunde in Finnland gekommen.

Wir alle verbrachten sie anders. Einige gingen was essen, shoppen oder saßen einfach nur am Gate und warteten.

Im Flugzeug nach Berlin waren diesmal relativ viele Leute. Um genau zu sein, es war ganz voll, nur 1-2 Plätze waren noch frei. Das war so anders als beim Hinflug nach Helsinki, Finnland.

Der Flug verlief ganz normal und ich denke, die meisten waren ziemlich froh, bald wieder zu Hause zu sein. Obwohl ich sagen muss, dass 1-2 Schüler doch lieber da geblieben wären.

Als wir in Berlin ankamen, regnete es. Nach der Gepäckannahme verabschiedeten sich einzeln die Schüler und fuhren nach Hause.

Abschließend kann man sagen, dass wir viel gelernt haben in der Zeit. Diese Erfahrungen, die wir gemacht haben, kann man nicht in der Schule lernen, man muss sie selber erlebt haben. Dass ist das Tolle an so einer Sprachreise. Man lernt viel über eine andere Kultur, ein anderes Land und die Leute.

Die deutsche Kultur ist ganz anders als die finnische und viele haben die Ruhe, die in Finnland immer herrscht, genossen. Im großen und ganzen hat die Finnlandreise uns viel Spaß, Erfahrungen und neue Freunde gebracht.

Es lohnt sich auf jeden Fall!

 

Kontakt

Clay-Schule
Bildhauerweg 9
12355 Berlin

Tel:   660 040
Fax:  660 04200

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Unterrichtszeiten

1./2.   08.00 - 09.30 Uhr

3./4.   09.45 - 11.20 Uhr

5./6.   12.05 - 13.40 Uhr

7./8.   13.45 - 15.20 Uhr

9./10. 15.25 - 16.50 Uhr

 

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