Das Fach Arbeitslehre (AL) umfasst alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Aus Sicht des Produzenten und des Konsumenten werden Probleme betrachtet, analysiert und nach Lösungswegen gesucht.
Im Pflichtunterricht der Klassenstufen 8-10 wird den Schülerinnen und Schülern grundlegendes Wissen aus der Arbeits- und Wirtschaftswelt vermittelt.

Der Wahlpflichtunterricht – ab Klasse 7 - vermittelt Spezialwissen in den unterschiedlichsten Bereichen. Während des Unterrichtsprozesses werden im Rahmen von Projekten Lernprodukte erstellt, wobei der Prozess der Herstellung oder der Umsetzung einer Projektidee im Mittelpunkt steht.
In den Klassenstufen 9 und 10 dient das Fach zur unmittelbaren Berufsorientierung und –vorbereitung.

 


Ausserschulische Lernorte

Im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Arbeitslehre, Themenkreis Ernährung und Lebensmittelverarbeitung, besuchte der Kurs 7/2 die Bio-Bäckerei „Märkisches Landbrot“.

Es wurde die Produktion gezeigt und die Merkmale von Bio-Produkten erläutert. Dazu wurden auch die vorbreitete Fragen der Schüler zur Berufsausbildung und zu den Arbeitsbedingungen beantwortet. Eine Verkostung der Produkte trug zum Gelingen der Erkundung bei.


Berufsberatung Mittelstufe

Schwerpunktmäßig kümmert er sich um die Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs. Im 2. Halbjahr des Schuljahres stellt Herr Meißner sich den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs vor. Er kommt auch zu Elternabenden und gibt Tipps für die Berufsfindung.


Berufsmessen

Erstmalig fand am 25.06.2009 in der Zeit von 14.00-18.00 Uhr eine Ausbildungsmesse für die Schüler/innen des 9.und 11. Jahrgangs statt. Seither ist Sie zu einem Festen Termin im Schuljahreskalender geworden. Sie ist ein wichtiger Baustein im Rahmen der Bewerbungswoche, in der die Schüler mit ihren Lehrern weitere Informationen sammeln und Auswahlverfahren kennen lernen. Zahlreiche Ausbildungsbetriebe stellen sich vor und es entstehen erste Kontakte.


Betriebspraktikum

Das Betriebspraktikum für den 9. Jahrgang findet in der Zeit vom 09.01. - 27.01.2017 statt.

Das Praktikum soll Gelegenheit zu wirklichkeitsnaher Anschauung der Berufs- und Arbeitswelt geben. Es unterstützt die Anwendung und Vertiefung der im Unterricht erworbenen Kenntnisse durch eigene Erfahrungen und Erlebnisse. Außerdem bildet es eine Grundlage für die Hinführung zur Wirtschafts- und Berufswelt, insbesondere in den Fächern Arbeitslehre und Gesellschaftswissenschaft.

Ein Praktikum dient nicht der Eignungsfeststellung für einen bestimmten Beruf oder einer Stellen­vermittlung. Das Betriebspraktikum ist kein Berufspraktikum.

Grundsätzlich gilt, dass die Verteilung der Praktikumsplätze an die Schülerinnen und Schüler durch die Schule erfolgt. Das erfolgt in Absprache mit dem Arbeitslehre-Fachlehrer. Dieser berät die Schüler, gibt die Vereinbarungen und ein offizielles Schreiben der Schule aus, sammelt die vom Betrieb unterzeichneten Vereinbarungen ein und veranlasst alles Weitere.

Nach den Herbstferien 2014 müssen alle Vereinbarungen beim AL-Fachlehrer abgegeben sein, sonst besteht die Gefahr, dass der Schüler/die Schülerin vom BP ausgeschlossen wird. Die Bewertung würde dann 0 Punkte, Note 6 sein. Bitte arbeiten Sie mit Ihrem Kind und den Lehrern zusammen, um das zu verhindern.

Unsere Schule kooperiert mit zahlreichen Berliner Betrieben und ist bemüht, für jeden Schüler, jede Schülerin einen geeigneten Praktikumsplatz zu finden.

Es besteht für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich in der

Sprechstunde zum Betriebspraktikum ( jeweils Fr., 2. große Pause)

vor dem Lehrerzimmer im 8. Jahrgang von Frau Bathe beraten zu lassen.


Betriebspraktikumsplatz

Für die Suche nach einem geeigneten Betriebspraktikumsplatz ist unbedingt zu beachten, dass der ausgewählte Betrieb

  • möglichst ein Ausbildungsbetrieb ist und in einem anerkannten Ausbildungsberuf ausbilden darf,
  • die Möglichkeit zu 6-stündiger Beschäftigung und Betreuung des Schülers hat,
  • nach Möglichkeit einen Betriebs- oder Personalrat hat,
  • innerhalb Berlin liegt.

 

Praktikumsplätze im Familien- oder Bekanntenkreis werden von der Schule ebenso abgelehnt wie Praktikumsbetriebe, die dem Bewerber bereits einen Ausbildungsplatz zugesichert haben.

Eine Weiterbeschäftigung nach Ablauf des Praktikums ist nach den Bestimmungen des Jugendar­beitsschutzgesetzes nicht zulässig. Das Betriebspraktikum ist eine schulische Veranstaltung. Eine Entlohnung erfolgt nicht.

Soweit erforderlich, werden die Schülerinnen und Schüler über das Infektionsschutzgesetz amtsärztlich belehrt.

Für die an Betriebspraktika teilnehmenden Schülerinnen und Schüler besteht gesetzlicher Unfallversicherungsschutz gemäß § 2 Abs. 1, Nr. 8b Sozialgesetzbuch (SGB VII).

 

  1. Überlegt euch, in welchem Berufsbereich ihr ein Betriebspraktikum absolvieren wollt und fragt gezielt bei Eltern, Mitschülern, Lehrern, Freunden und Bekannten nach möglichen Praktikumsbetrieben. Für einen Praktikumsplatz solltet ihr folgende Kriterien beachten:
  • Es sollte sich um einen ausbildungsberechtigten Betrieb handeln.
  • Ein großer Vorteil ist es, wenn der Betrieb ausbildet und ihr während des Praktikums mit Azubis zusammenarbeiten könnt.
  • Der Betrieb muss mit den öffentlichen Verkehrsmitteln innerhalb einer Stunde zu erreichen sein.
  • Ein Praktikumsplatz im Betrieb der Eltern wird nicht genehmigt.

 

  1. Sucht den Kontakt mit dem Betrieb. Am Günstigsten ist das Telefonat. Hier solltet ihr erfragen, ob der Betrieb Praktikanten aufnimmt, mit welchen Unterlagen ihr euch bewerben sollt und ob ein persönliches Vorstellungsgespräch gewünscht wird. Schreibt euch alle wesentlichen Fakten für das Praktikum vor dem Telefonieren auf, sodass ihr keine eurer Fragen vergessen könnt. Notiert euch auch den Namen der Person, mit der ihr telefoniert. So könnt ihr im Bewerbungsschreiben diese Person direkt ansprechen und Bezug auf das Telefonat nehmen.
  1. Wenn ihr euch sicher seid, dass ihr euch bei einem Betrieb bewerben wollt, lasst euch bitte als Bewerber in der Schule registrieren. An unsere Schule sind neben den Fachlehrern für Arbeitslehre Frau Thanscheidt und Herr Schüler die Ansprechpartner für die Organisation des Betriebspraktikums. Von ihnen erhaltet ihr auch die Verträge für das Praktikum und ein offizielles Schreiben der Schule, welches eure Bewerbung unterstützt.
  1. Für die Bewerbung um einen Praktikumsplatz stehen euch eure Arbeitslehrelehrer als Helfer zur Verfügung. Die meisten Betriebe verlangen ein Bewerbungsschreiben und einen tabellarischen Lebenslauf. Einige Betriebe wünschen auch die Kopie des letzten Zeugnisses. Lasst eure Bewerbungsschreiben von euren Arbeitslehrelehrern vor dem Absenden kontrollieren. Wer zu Hause keine Möglichkeit hat eine Bewerbung am PC zu schreiben, kann nach Absprache die Rechner in der Schule nutzen.

Betriebspraktikum-Ordner

Der Praktikumsordner ist ein wichtiger Bestandteil eures Praktikums. Er ist Grundlage für die schriftliche Note, die ihr für euren dreiwöchigen Einsatz erhaltet. Auch benötigt ihr ihn im Anschluss im Arbeitlehreunterricht, wenn das Betriebspraktikum ausgewertet wird. Ein guter Praktikumsordner kann auch eine Hilfe bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz sein.

Inhalt des Ordners: 

  • Deckblatt (vorgegeben durch den Unterricht oder frei gestaltet),

  • Inhaltsverzeichnis,

  • Informationen zum Praktikumsbetrieb (Vordruck),

  • Tätigkeitsberichte (1 pro Woche),

  • Sachberichte (3) und je nach Möglichkeit

  • ergänzende Materialien wie:

  • Formulare/ Vordrucke (erläutert) u.ä., die während des Praktikums benutzt wurden,

  • Skizzen/ Zeichnungen,

  • Fotos,

  • Berufsbilder vom BIZ,

  • Zeitungsberichte,

  • weitere Beschreibungen mit Bildern oder Material von Broschüren der Unternehmen,

 

Die Sachberichte

Die von euch anzufertigenden Sachberichte sollen Themen, Prozesse oder Probleme der Arbeits- und Wirtschaftswelt aufgreifen, so wie ihr sie in den Betrieben erlebt habt. Die gewählten Themen sollten im Arbeitslehreunterricht vorbereitet und in den Beratungsgesprächen mit den euch betreuenden Lehrern diskutiert und festgelegt werden. Dabei kann es sich um Themen handeln wie:

  • eine Arbeitsplatzbeschreibung,
  • die Ausbildungsplätze im Praktikumsbetrieb,
  • Möglichkeiten der Mitbestimmung im Betrieb,
  • Vorstellen des Betriebes und der Betriebsstrukturen,
  • das Beschreiben eines interessanten Produktionsprozesses oder
  • die Veränderung des Berufsbildes.

 

Die Sachberichte sollten einen Umfang von 2–3 DIN A4-Seiten (handschriftlich) haben. Mit dem Computer geschriebene Sachberichte 1-2 DIN A4-Seiten (Schriftgröße 12pt).

 

Das erste Sachberichtsthema sollte nach Möglichkeit und nach Absprache mit dem unterrichtenden Lehrer bereits vor dem Praktikumsbeginn vorbereitet und formuliert werden. Bei den einzelnen Besuchen eurer Betreuer im Betrieb sollten die bisherigen Ergebnisse (z.B. Vorschriften oder schon fertige Berichte) besprochen werden. So habt ihr die Möglichkeit euch in jeder Woche einem Sachberichtsthema intensiv zu widmen.

Für die Bewertung existiert ein Formblatt.

Die Tätigkeitsberichte

Die Tätigkeitsberichte sind Wochenberichte, die die ihr täglich führen sollt. Am Ende jeder Woche werden sie von euch und dem Betreuer im Betrieb unterschrieben. Bei den Besuchen der betreuenden Lehrer sind die Berichte vom Lehrer abzuzeichnen.

 Die von euch ausgeführten Tätigkeiten sind in kurzen Stichworten zu beschreiben.

  


Bewertung des BP-Ordners

Bewertungskriterien sind:

  • Vollständigkeit der besprochenen Inhalte

  • inhaltliche Richtigkeit

  • ausführliche Berichterstattung,

  • Benutzen von Fachbegriffen,

  • logischer Berichtsaufbau/ Übersichtlichkeit/ Gliederung,

  • Ideenreichtum,

  • selbstständige Bearbeitung (soweit dies zu beurteilen ist)

  • stilistische Merkmale,

  • Rechtschreibung/ Grammatik und Form,

  • fester Abgabetermin: ___________.

Pro Tag verspäteter Abgabe – 3 Notenpunkte Abzug!

 

Die Gesamtnote setzt sich aus vier Teilnoten zusammen: Beispiel

 

 mögliche Punktzahl

Beispiel

1.  erster Sachbericht

 0 – 15 Notenpunkte

 12

2.  zweiter Sachbericht

 0 – 15 Notenpunkte

 09

3.  dritter Sachbericht

 0 – 15 Notenpunkte

 10

4.  Tätigkeitsberichte/ Gesamteindruck

 0 – 15 Notenpunkte

 08

GESAMTNOTE BP-ORDNER (0 – 60 Notenpunkte)/4

 9,75

GESAMT:

 10 Pkt.

Zensur:

 2-

 

Die Schüler geben mit Beginn des Praktikums ein Informationsblatt für den Betrieb ab. Auf diesem Info-Schreiben sind Angaben zum Praktikanten (Name, Anschrift und Telefonnummer), die gleichen Angaben zur Schule und der Name und die Telefonnummer des betreuenden Lehrers zu vermerken.

Die Schüler sind 2mal wöchentlich zu besuchen, in besonderen Fällen öfter. Achtung: Manche Betriebe wünschen vor dem Besuch eine Terminabsprache.

Am ersten Praktikumstag sollten die betreuenden Lehrer die Betriebe anrufen, sich vorstellen, erfragen, ob der Schüler sein Praktikum aufgenommen hat und nach Möglichkeit gleich den ersten Besuchstermin vereinbaren.

Die Beratungsgespräche mit den Schülerinnen und Schülern bilden die Grundlage für die mündliche Praktikumsnote.

Während des Besuches sollte das Gespräch mit den Betreuern im Betrieb gesucht werden. Hier soll in erster Linie das Verhalten der Schüler im Betrieb hinterfragt werden Diese Gespräche bilden die Grundlage für eine mögliche Kooperationsnote für den Schüler.


Bewertung der Arbeit im Betrieb

Mündliche Note

Jeder Schüler erhält vom betreuenden Lehrer eine mündliche Note für den Bereich Betriebspraktikum. Grundlage ist das Beratungsgespräch im Betrieb.

Kriterien:
  • Die Schüler können ihren Tages- und Arbeitsablauf detailliert schildern,
  • sie benutzen Fachbegriffe, erläutern betriebliche Besonderheiten,
  • sie erläutern ihre Tätigkeitsberichte,
  • erläutern die Sachberichte, stellen Fragen,
  • machen selbstständig Vorschläge für Sachberichtsthemen,
  • können Aussagen über betriebliche Strukturen und Zusammenhänge machen,
  • kommunizieren sach- und zielbezogen,
  • sprechen in ganzen Sätzen,
  • zeigen Interesse und Engagement im Gespräch.

 

Kooperationsnote

Eine Note im Bereich der Kooperation soll nur dann erteilt werden, wenn der betreuende Lehrer aus Gesprächen mit den Schülern und Betreuern eine ausreichende Grundlage für seine Note gefunden hat. Im Zweifelsfall erfolgt keine Bewertung.

Kriterien:
  • Pünktlichkeit,

  • Fehlzeiten,

  • Zuverlässigkeit,

  • Ordnung am Arbeitsplatz,

  • Teamfähigkeit,

  • Kritikfähigkeit,

  • Selbstkritik,

  • Interesse,

  • Eigeninitiative und

  • Auftreten gegenüber Mitarbeitern und Vorgesetzten.

 

NEU*Bücherlisten

Die Bücherlisten für das Schuljahr 2018/19 findet ihr

J_E_T_Z_T    O_N_L_I_N_E     im Downloadbereich.

Kontakt

Clay-Schule
Bildhauerweg 9
12355 Berlin

Tel:   660 040
Fax:  660 04200

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Unterrichtszeiten

1./2.   08.00 - 09.30 Uhr

3./4.   09.45 - 11.20 Uhr

5./6.   12.05 - 13.40 Uhr

7./8.   13.45 - 15.20 Uhr

9./10. 15.25 - 16.50 Uhr

 

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