Aktuelles

Plakatwettbewerb zum Thema Mobilität

Schüler der Clay-Schule punkten mit Zukunftsvisionen

Von: Sena Ahsen Türk (8.1.2) und Carolin Seidel (Redaktionsleitung)

„Öffis machen nachhaltig“: So lautet der Slogan des Plakats der Schülerin Sena Ahsen Türk (8.1.2). Die 13-Jährige hat ihre Vision von der Mobilität der Zukunft gemalt und dabei auf Kontraste gesetzt. Für ihre Idee hat sie den Sonderpreis der Morgenpost des Plakatwettbewerbs für Kinder gewonnen und 500 EUR für die Clay-Schule kassiert.

Unter dem Titel „Gemeinsam unterwegs: Meine Idee für die Mobilität der Zukunft“ wurden dieses Jahr insgesamt 13.000 innovative Ideen von Schülerinnen und Schülern aus ganz Berlin beim 11. Plakatwettbewerb für Kinder eingereicht. Organisiert wurde der Wettbewerb wie in den Jahren zuvor von wirBerlin.

Festlicher Rahmen: Auf der Bühne wurden die Plakat-GewinnerInnen vorgestellt.

Am 11. Mai trafen sich die Schülerinnen und Schüler des Kunst-Wahlpflichtkurses des roten Jahrgangs am Alexa in Berlin-Mitte. Der Grund? An diesem Tag haben sie erfahren, wer aus dem Kurs einen Preis gewonnen hat. Mit dabei waren Sena und Anson Kiran aus der 8.1.4. Die Verleihung fand auf einer Bühne statt.

Das Plakat von Sena zeigt zwei Szenarien: „Die obere Bildhälfte zeigt eine volle Straße. Es ist ein graues Bild mit vielen Schattierungen. Die Luft ist verdreckt.“ Ganz im Gegensatz zu der unteren Bildhälfte, die eine mögliche Zukunftsvision hinsichtlich der Mobilität in Städten aufzeigt. „Dort habe ich besonders auf bunte und grüne Flächen geachtet. Zu sehen sind Licht und glückliche Menschen“, erzählt die 13-Järhige und erklärt weiter: „Weil dort bloß zwei Busse zu sehen sind. Die Straßen sind leer, es gibt kaum Autos.“ Je mehr Menschen die Autos aufgeben und stattdessen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, desto besser gehe es der Umwelt und unserem Wohlbefinden, ist sich Sena sicher.

Im Kunstunterricht arbeiteten die Schüler mehrere Wochen an dem Projekt.

Ob Wünsche für nachhaltige Verkehrssysteme oder zukunftsfähige kreative Ansätze: Unter der Leitung von Frau Tauler sind im Frühjahr ganz unterschiedliche Arbeiten im Kunstbereich der Clay-Schule entstanden. Auch Sena seien direkt viele Ideen eingefallen. „Für mich ist das Thema nah an meiner Lebenswelt – ich fahre jeden Tag mit dem Bus“, sagt sie. Im Wahlpflichtunterricht wurde zunächst der Slogan für das Plakat entwickelt. Anschließend wurden erste Skizzen angefertigt, aus denen schließlich der Entwurf für das Plakat entstanden ist. Insgesamt arbeiteten die Schülerinnen und Schüler des Kunstkurses mehrere Wochen an dem Projekt. „Hätte ich gewusst, wie groß der Wettbewerb ist, hätte ich mir noch mehr Mühe gegeben“, lacht Sena, die schon als Kind kreativ war und an Kunstwettbewerben teilgenommen hat.

Die Verkehrswende in Bildern ist aktuell noch im Kunstbereich der Clay-Schule ausgestellt. Dort hängen die bunten Arbeiten des gesamten Wahlpflichtkurses. Das Preisgeld von 500 EUR hat Sena aufgeteilt: 250 EUR fließen in den Kunstbereich der Schule, die übrigen 250 EUR nutzt die Klasse 8.1.2 für einen Ausflug in den Escape room. Anson Kiran aus der 8.1.4 belegte den 4. Platz des Wettbewerbs.

Info:

wirBerlin ist eine gemeinnützige Initiative, die sich für nachhaltige Stadtentwicklung einsetzt.

Ausbildungsmesse an der Clay

Infos aus erster Hand: Erste Ausbildungsmesse an der Clay-Schule startet mit 42 Unternehmen

Von: Mira (Klasse 8), Zofia (Klasse 8), Lana (Klasse 8) und Carolin Seidel (Redaktionsleitung)

Ob das Karrieremobil der Bundeswehr, ein Reifenworkshop oder ein Kamerastudio Open Air: Bei der ersten Ausbildungsmesse der Clay-Schule gab es am Mittwoch, den 21.5.25, viel zu entdecken. Unter dem Motto „Die Zukunft gehört uns!“ konnten sich Jugendliche und junge Erwachsene auf dem Schulhof der Clay-Schule am Nachmittag ausprobieren und mit den Unternehmen aus der Region direkt in Kontakt kommen. Insgesamt 42 unterschiedliche Betriebe informierten und berieten.

Vielfältiges Angebot und Mitmachaktionen

So ging es für viele der Jugendlichen mit hoher Geschwindigkeit unter anderem zum Radhaus, einem Fahrradhändler, der auch in Rudow ansässig ist. Sandra Frikaof, Leiterin der Filiale in Alt-Rudow, erzählte: „Bei uns werden Fahrräder verkauft, Räder gewechselt und Fahrräder repariert.“ Wer eine Ausbildung zum Fahrradmonteur machen oder in den Einzelhandel einsteigen möchte, sei hier genau richtig, so Frikaof. Nicht weit davon entfernt wurden Herzdruckmassagen

 

an einer Trainingspuppe des Vivantes Klinikum Neukölln durchgeführt. Mitarbeiter des Klinikums animierten zum Mitmachen. Die Schülerin Jenna M. aus dem 8. Jahrgang beobachtet das Geschehen. Noch wenige Minuten zuvor ist sie bei der Bundeswehr gewesen: „Ich interessiere mich für ein Praktikum und konnte so Informationen aus erster Hand sammeln“, verriet die Schülerin freudig.

Schülerinnen und Schüler von benachbarten Schulen konnten ebenfalls teilnehmen.

Neben den Schülerinnen und Schülern des 9. Jahrgangs, für die die Teilnahme verpflichtend war, wurden außerdem vereinzelt Schüler des 10. Jahrgangs der Clay-Schule eingeladen. Wer darüber hinaus an der Ausbildungsmesse teilnehmen wollte, hatte die Möglichkeit über einen QR-Code ein Online-Ticket zu erwerben. Zusätzlich standen die Türen für Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Mann-Schule, der Hermann-von-Helmholtz-Schule sowie des Hannah Arendt-Gymnasium aus Neukölln offen.

„Wir haben die Ausbildungsmesse veranstaltet, weil es besonders in der neunten Klasse um das Berufsleben geht. Wir wollten die Schüler auf Ideen bringen“, sagte Kathrin Pahlke vom Team der Schulsozialarbeit, die zusammen mit Richard Spiering, Jörg Parthen und Marion Dyballa die Ausbildungsmesse initiiert hat. Bereits vor einem Jahr sei die Entscheidung getroffen worden, eine Art Sprungbrett in die Praxis an die Clay-Schule zu holen. „Seit Beginn des Schuljahres liefen die Vorbereitungen auf Hochtouren“, so Pahlke weiter.

Auch die Betriebe warben um Nachwuchs.

Rund 400 Schülerinnen und Schüler fanden schließlich den Weg zur Ausbildungsmesse, wo auch die Betriebe um Nachwuchs warben. „Wir freuen uns, wenn wir neue junge Leute zu uns holen können“, erklärte Luisa Schluricke vom Bezirksamt Treptow-Köpenick.

Die Organisatoren zeigten sich – auch Dank der vielen helfenden Hände – rundum zufrieden: „Viele Eltern haben mitgeholfen und sich um die Verpflegung gekümmert. Es wurden Würstchen und Mais gesponsert, auch den Kuchenbasar haben die Eltern organisiert.“ Künftig wollen Pahlke und Richard Spiering die Ausbildungsmesse für die ganze Schule realisieren. Einmal im Jahr könnte dann der Schulhof der Clay-Schule zum Treffpunkt werden. „Wenn es gut läuft, werden wir das wiederholen“, sicherte auch der Schulleiter Thorsten Gruschke-Schäfer zu.

Aus der Redaktion: Clay-Blatt

Willkommen beim Clay-Blatt! 

Die SchülerInnenzeitung „Clay-Blatt“ wurde im Schuljahr 2024/2025 von Frau Seidel neu gegründet. Es gab vorherige Versuche, eine Schülerzeitung an der Clay-Schule zu etablieren, allerdings ohne Erfolg. Seit dem vergangenen Schuljahr wird die AG und damit die interne SchülerInnen-Presse immer weiter ausgebaut. Auch die Entwicklung eines Logos nimmt Formen an. Der Name der SchülerInnen-Zeitung stammt übrigens von den Mitgliedern der AG selbst. Es gab unterschiedliche Vorschläge, doch das „Clay-Blatt“ hat sich durchgesetzt.

Aktuell (im Schuljahr 2025/26) besteht die Redaktion des Clay-Blatts aus Elicia (7.2.3), Jasmin (7.2.2), Mia (9.1.3), Rahel (8.1.4), Natalia (9.1.2), Vivien (9.1.2), Jiska (9.1.3), Sena (8.1.2) und Lana (9.1.2). Mit viel Freude verfassen die AG-Mitglieder erste Artikel, sie reimen und erzählen Witze, sie beobachten ihre Umwelt und berichten über spannende Schulprojekte. Denn das Ziel des Clay-Blatts ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der Meinungen, Erlebnisse und Geschichten miteinander und füreinander geteilt werden können.

Bei der AG „Clay-Blatt“ ist jede/r herzlich willkommen!

Zu finden sind wir in unserem Büro in der Schulstraße – immer mittwochs im 5. Block.

Wir freuen uns auf euch!

Euer Redaktionsteam

 

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